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Der Weh-Emm Block



Judgement Day - Tag der Abrechnung:
Deutschland  - England

Deutschland überrollt den selbsternannten Favoriten und gewinnt mit 4-1. Desaster für England. Wembleytor sorgt für Diskussionen.
 '66 damit endlich ausgeglichen.

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Nach 44 Jahren ist das berümteste Tor der Welt, das kein Tor war, getilgt, durch ein Tor das eins war, aber nicht zählte. Alle haben es gesehen, nur die Schiri-Combo nicht. Die dadurch aufbrandende Diskussion um einen Torrichter, Torkamera, Videobeweis, Chip im Ball, erfast nun sogar den Bundesverdienstkreuzträger und FIFA Sonnenkönig Sepp Blatter. Dieser wolle, ob der Kritik von allen Seiten an den zahlreichen Schiedrichterfehlern in diesem WM-Turnier nun technische Hilfmittel nicht mehr ausschließen und erwägt ein Umdenken.


Das wird auch allerhöchste Zeit, denn sonst wird durch ewiges, "hätte nicht zählen dürfen", "hat der Linienrichter nicht geshen", " alle hams gesehn nur der Unparteiische nicht", das optisch, finanziell und physisch hochgezüchtete Spiel mit dem Ball unglaubwürdig. Sonst ist das kein Spiel der Fähigkeiten mehr, sondern eine Lotterie. Vollkommen blödsinnige Argumente wie, das Fehlentscheidungen zum Spiel gehören und man dadurch erst Gesprächsstoff habe, ist schlicht lächerlich. Fehler in der Spielleitung und Regelauslegung zerstören das Spiel und müssen minimiert werden. Dazu gibt es in Zeiten von HD-TV und Superzeitlupen geeignete Mittel und Wege, man muß sie nur beschreiten wollen. Sonst kann man bei der WM auch wieder mit einem genähten Lederball und Holztoren antreten und über '66 jammern.
Ballchip jetzt!




Nach der Vorrunde
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Nach 14 Tagen ist die Vorrunde bereits Geschichte. Es gab eine handvoll gute Spiele, viele mittelmäßige und viele grottige. Einige Favoriten wackelten wie Spanien, fielen wie Italien oder spielten so einen grauenhaften Murks wie Frankreich, daß es einer Kapitulation gleichkam. Die Spiele waren geprägt durch Spielzerstörung, Absicherung und Kontrolle.  Auch tut der Spielball das seinige zum mäßigen Niveau der WM. So ist dem Autor  eine solche Häufung von schlechten Flanken und schlechten Torschüssen noch nie aufgefallen. Das kann man nicht allein durch Unvermögen erklären.
Zuallererst behaupteten einige Spieler und Trainer, daß der anhaltend laute Vuvuzelalärm die Kommunikation auf dem Platz verhindere. Eine mehr als schwache Ausrede. Sicherlich ist dies auch ein Teil der Erklärung. So wird die teilweise winterliche Witterung ihr übriges tun. Südamerikanische Teams sind im Achtelfinale stark vertreten. Biorhythmus ist das Stichwort. Auch die lange Saison der europäischen Mannschaften muss ja irgendwann zu Verschleißerscheinungen führen. Ebenfalls nicht außer Acht lassen darf man die Mannschaftszusammenstellungen. So ist Auffällig, daß die meisten Trainer nur mit einer Spitze spielen. D.H erstmal kein Risiko eingehen wollen.
So summieren sich die Bestandteile zu dem bescheidenen Niveau der Spiele.

Zum sportlichen: Deutschland gewann das, nach der Niederlage gegen Serbien zum Endscheidungsspiel gewordene, Match gegen Ghana mit 1-0. Es war ein mühsamer Arbeitssieg, da die Ghanaer eine der besseren afrikanischen Mannschaften sind. Durch die überraschende Niederlage Serbiens gegen Australien kamen die Westafrikaner als einzige Mannschaft vom Ausrichterkontinent weiter.
"Jogis Jungs" treffen nun im Klassiker auf den selbsternannten Favoriten England. Diese hatten große Mühe überhaupt weiterzukommen und schossen gerade 2 Tore in 3 Spielen. Aber die KO-Runde hat ihre eigenen Gesetze und der Ball ist rund.
(zu rund um gradeaus zu fliegen)



Weiter in der Vorrunde
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Nach der ersten Woche waren die Deutschen entweder schon Weltmeister oder nach der Niederlage gegen Serbien schon raus. Es gehört zum guten Ton der Modefans (die sich nur für fußballerische Großereignisse interessieren) die sportlichen Geschehnisse, wie auch diverse Boulevardmedien, stets nur in scharz-weiß einzuteilen.  Daß sich jeder bemüßigt fühlt über taktische  und spielerische Dinge reden zu müssen und sowieso alles besser weiß als der Bundesjogi, setzt dem ganzen noch die Krone auf. Jedes Spiel muss ein Feuerwerk vollendeter Spielkunst und eine emotionale Achterbahnfahrt sein. Daß solche Momente rar sind und die Inflation derer auch wieder nur Langeweile hervorrufen würde, ist den meisten Public Viewern wohl nicht sehr geläufig. Ebensowenig wie das hohe Nervpotential, daß sich einige wie völlig Asoziale verhalten und auch Stunden vor und nach den deutschen Spielen Lärm verursachen und sternhagelvoll rumgrölen. Das ist keine Stimmung, sondern nur schlichtes Abreagieren von persönlicher Frustration infolge von starker Anpassung im Beruf oder in Beziehungen.
Bitte aufhören, ihr macht echten Fußballfans die WM madig!


k

Erstes Resümee:

Nach einer knappen Woche WM läßt sich sagen: Sportlich ist das Turnier ein großer Langweiler. Tore gibt es kaum. Einzig die deutsche Mannschaft hat bisher sportlich überzeugt. 4-0 Blitzkriegfußball gegen den Außenseiter und Fußballriesen Australien Sonst dominieren die Abwehrblöcke.
Die Vuvuzelas sind bei den sportlichen Darbietungen eine weitere Einschlafhilfe. Vieleschmäht, jedoch ist das Lärminstrument eben typisch für Südafrikanische Fankultur und muss deshalb so hingenommen werden.