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Das leere Blatt

Höllenqualen eines Autors
Das Schlimmste  beim Schreiben ist der Anfang. 
Was will ich schreiben?
Womit fange ich an?
Wie will ich es schreiben?
Und dann sitzt man vorm leeren Blatt Papier oder vor der leeren Seite im Schreibprogramm des Computers und zermürbt sich den Kopf.
Es muss doch!
Es wird doch!
Was soll ich bloß schreiben?
Höllenqualen...
Manchmal gehts doch wie von selbst. Warum heute nicht?
 Ist doch auch sonst immer wie alles. I
st doch auch genug passiert.
Ich hol mir erstma n Kaffee.
 Erstma Fernsehn kucken.
Oder Abwaschen.
Oder oder oder.
Und wenn dann der allseits bekannte Schweinehund die Oberhand gewinnt, ist es aus.
Aus für heute.
Oder man zieht sich mühsam zäh jeden einzelnen Satz aus den Eingeweiden des Gehirns . Ob dann jedoch das gewünschte Ergebnis harauskommt, läßt einen wieder zweifeln.
Macht das Spaß?
Nur wenns läuft.
Also eher selten.
Aber dann!
EF